Frage der Woche

Was ist am „Brexit“ das größte Risiko für die Briten?

19. Juni 2017 - 15:23
von SPIESSER-Redakteur Onlineredaktion.
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Beigetreten: 25.04.2009

Das Sommerloch steht vor der Tür und es wird ruhiger im kulturellen und politischen Alltag. Wir wollen und werden trotzdem weiter fleißig für euch schreiben und wollten daher wissen: Welche Inhalte wünscht ihr euch für diese Zeit?

Das Ergebnis ist eindeutig: 33 % von euch wollen viele Gewinnspiele mit tollen Preisen. Dahinter kommen die Leser, die im Sommer eher auf die Printmedien zurückgreifen (22%). 14% von euch fordern Mehr Musik, Literatur und Kultur für den Sommer. Immerhin 11% packt trotz des schönen Wetters wieder das Fernweh und sie wollen mehr Storys über Auslandsaufenthalte hören. Bereits 7% von euch denken trotz des Ferienbeginns schon an die Zeit danach und möchten Beiträge zum Thema Ausbildung und Studium lesen.

Wir werden auch weiterhin alle eure inhaltlichen Wünsche beherzigen und versuchen alles abzudecken, damit ihr umfassend und allseitig informiert bleibt. Natürlich wird es dabei auch in Zukunft tolle Gewinnspiele geben.

Apropos gewinnen und verlieren. Heute beginnen in Brüssel die Gespräche rund um die Austrittsverhandlungen Großbritanniens aus der Europäischen Union. Es geht um nicht weniger als eine Abschlussrechnung von 100 Milliarden Euro für die britische EU-Mitgliedschaft. Dazu kommt die Forderung, die Durchlässigkeit der Grenze zwischen dem EU-Mitgliedsland Irland und dem britischen Nordirland zu wahren und die Rechte der EU-Bürger in Großbritannien und der Briten in den bleibenden 27 EU-Ländern zu sichern.

Schwierige Themen, aus denen Großbritannien als großer Verlierer hervor gehen könnte. Welchen Faktor innerhalb des Brexits seht ihr für die Briten als größtes Risiko an?

Das Ausscheiden aus dem europäischen Binnenmarkt und der langwierige Aufbau neuer Handelsbeziehungen werden die Briten hart treffen.
Schottland könnte seine Unabhängigkeit von Großbritannien erklären wollen. Ein hoher wirtschaftlicher und kultureller Verlust.
Die 100 Milliarden Euro treffen das krisengeschüttelte Land sicherlich am stärksten.
Das Aufflammen neuer Konflikte zwischen dem EU-Mitgliedsland Irland und Nordirland könnte gefährlich werden.

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