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Die Polizei, dein Freund und Helfer - Das ist nicht immer so!

27. Oktober 2013 - 11:54
von SPIESSER-Autor uewen.
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uewen Offline
Beigetreten: 02.06.2012

Man sagt ja so schön, die Polizei sei Freund und Helfer. Ich erlebe aber immer wieder Situationen, wo sich das Gegenteil erweist. Die Polizei hilft nämlich nicht immer! Abgesehen davon, dass die Polizei oft zu hart eingreift und teilweise sogar gewalttätig wird, machen nicht immer alle ihren Job richtig. Wenn man dann schon mal ihre Hilfe braucht, dann brauchen sie a) Ewigkeiten an Land zu kommen, b) Haben keine Lust ihren Pflichten nach zu kommen (arbeitsfaul) und c) Sie werden dabei auch noch unverschämt und unfreundlich. Ich weiß, man kann das nicht auf jeden einzelnen übertragen, aber gestern ist es mir extrem aufgefallen und es wird immer mehr. Wie seht ihr das? Ist das bei euch auch so? Vielleicht liegt es ja auch an der Gegend wo ich wohne (Sauerland) da sind die Leute oft mal etwas gemütlicher oder aber es ist ein häufiger und überregionales Problem. Ich freue mich auf eure Meinungen!

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Kommentare

Neun Kommentare
  • Vielleicht sollten sie dann mal über einen anderen Job nachdenken...

  • Hallo,

    meiner Meinung nach ist die Polizei Freund und Helfer. Die Polizisten/innen haben viel zu tun, sind gestresst. Die Arbeit ist anstrengend: Zum einen Teil anstrengende Streife oder so und zur anderen Hälfte Schreibarbeit. Man muss meiner Meinung nach diese ganzen Faktoren berücksichtigen und die Beamten auch mal unterstützen.
    Außerdem finde ich wie ''andrew'' das eine Verallgemeinerung auf keinen Fall angebracht ist.

  • Hallo Leute,

    danke für eure verschiedensten Kommentare!

    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nach einem gestrigen Ereignis wieder geteilter Meinung bin.
    Gestern habe ich die Polizei in zwei verschiedenen Angelegenheiten als Freund und Helfer erlebt.

    Vielleicht sollte man es doch nicht zu sehr verallgemeinern. Man muss nur Glück haben und den Polizisten mit der richtigen Einstellung vor sich haben :)

    Trotzdem eine tolle, kleine Diskussion hier!

    Liebe Grüße
    Üwen

  • In der letzten oder vorletzten Ausgabe der Neon war dazu eine ausführliche Reportag, in der berichtet wurde wie teils Bürger von der Polizei ohne Grund verprügelt wurden.

  • Für diesen "Freund und Helfer" kann ich nur sehr wenige Sympathien entwickeln. Während andrew meint, es gibt hier und da mal schwarze Schafe, so auch bei der Polizei, bin ich eher der Meinung dass es hier und da mal paar aufrichtige, gute Polizisten gibt und der Rest ist absolut in die Tonne zu hauen.
    Entweder es liegt ein gestörtes Machtbewusstsein vor, wo die Damen und Herren glauben, nur weil sie diese Uniform tragen können sie sich alles erlauben und nach eigenem Ermessen richten und werden dafür nie zur Rechenschaft gezogen, oder man hat diese Verbitterten, die glauben, die Welt wird ein Stück besser wenn sie möglichst viele Strafzettel auf dem Parkplatz verteilen.
    Ich finde es ungeheuerlich dass Polizisten auch nach offensichtlichen, übertrieben gewaltbereiten und brutalen Aktionen, die sich selbst mit Überforderung im Job nicht rechtfertigen lassen, straflos davonkommen oder mit einer lächerlichen Strafe auf Bewährung, die noch nicht mal ausreicht damit die ihren Job verlieren. Das schafft ein Klima, welches nur solche weiteren Taten provoziert.
    Meiner Meinung nach sollte es:
    1. erlaubt sein, Polizisten überall und in jeder Situation im Einsatz zu filmen, damit wurden schon viele Menschen, die zu Unrecht von mehreren Polizisten verschiedenster Verbrechen beschuldigt wurden, entlastet. Das Filmen von Polizei wird nämlich fast immer von dieser behindert oder unterbunden, besonders bei Demos und Fußballspielen, wo es schnell zu Ausschreitungen gegen Unschuldige kommt. Teilweise wurden Personen brutal auf den Boden geschmissen und dann in Handschellen gelegt und abgeführt, nur weil sie z.B. eine andere Festnahme gefilmt haben.
    2. eine generelle Kennzeichnungspflicht für die Polizei geben, z.B. eine Nummer auf der Uniform, damit im Falle einer Straftat auch eindeutig ein Schuldiger ermittelt werden kann. Polizisten dürfen sich nämlich bei Einsätzen, im Gegensatz zum Normalbürger, das Gesicht verhüllen.

    Es ist längst Zeit zu Handeln, aber unsere Regierung zeigt in der Hinsicht erschreckend wenige Ambitionen. Vielleicht ist es auch gewollt, neben den fehlenden Aktionen gegen die Totalüberwachung durch deutsche und amerikanische Geheimdienste.

  • Ich mag die Polizei auch nicht :)

    Wer falschrum durch ne Einbahnstraße fährt um weg abzukürzen, soll für Recht und Ordnung sorgen?

    Vor dem Haus rennt Nachts ein freilaufender Hund rum.
    Man ruft sie an "Ja wir kümmern uns drum". Um halb 2 Nachts wartet man immer noch. Ein weiterer Anruf: "Ja keinen Stress, blabla *aufleg*" Nach dem dritten Anruf "Der Hund wurde aggressiv und wir haben ihn weggelassen", schaffen sies in keinen 5min da zu sein.
    Ganz zu schweigen von dem, was man in der Presse liest. Und sie sich mit Falschaussagen decken. Und für Verstöße immer nur die Mindeststrafe bekommen. Wenn überhaupt.

    Reudiger ranz Verein.

  • Ja, tatsächlich wird von einem Polizisten / Polizistinnen sehr viel abverlangt. Ich kenne die Bewerbungskriterien der Ausbildung nicht im Einzelnen, aber ein einfacher »Job« ist es auf keinen Fall! Polizisten müssen sich auf unerwartete Situationen schnell einlassen, richtig reagieren und gegebenenfalls sich aufeinander verlassen, und gleichzeitig sehen, dass alles auf dem Boden eines Rechtsstaates abläuft. Da kann die Gruppendynamik einiges aus hebeln und dann beweist sich wie charakterstark jemand ist - oder nicht!

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