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Respekt für den Künstler!

17. November 2013 - 13:38
von SPIESSER-Autorin StrawberryFieldsForever.
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StrawberryFieldsForever Offline
Beigetreten: 03.05.2013

Pflichtbesuche mit der Schule im Theater sollten verboten werden. Wie demütigend muss es sein eine Gruppe von Elftklässern vor sich zu haben, die sich nicht im Entferntesten für die Thematik des Stückes interessiert? Die viel lieber The Voice of Germany sehen, sich die Nägel lackieren oder auf Facebook rumhängen würde, stattdessen aber gezwungen ist ihren Abend dem Darsteller eines zu Unrecht in US-Haft sitzendem Deutschen zu widmen. Anna guckt vielleicht zweimal von ihrem Handy hoch, etwa wenn Erik Fiebiger alias Jens Söring, sich versucht mit einer Plastiktüte zu ersticken oder von den Vergewaltigungen durch die Mithäftlinge spricht. whatsapp ist dann schließlich doch wichtiger. Wenigstens Niklas freut sich über den gelben Kugelschreiber, den ihm der nette Mann von Amnesty International geschenkt hat. Liebe Lehrer, zeigt Respekt für den Küstler, und hört auf Schüler in Veranstaltungen zu schleifen, die sie nicht verstehen wollen.

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Kommentare

Drei Kommentare
  • Mir ist es bei Konzerten der Münchner Philharmoniker aufgefallen, die finden mehrmals im Jahr unter dem Motto "Jugendkonzerte" statt. Da besuchen Schulklassen aus München und Umgebung eine Probe und das darauffolgende Konzert. Hier allerdings schaffen es manche kleinen Pisser (sorry) nicht, sich mal 90 Minuten am Stück zu benehmen. Klar kann man die Schüler stärker auf kulturelle Veranstaltungen vorbereiten, aber mal eine Zeit lang ohne Handy und Gelaber auszukommen, kann man von JEDEM Schüler (v.a. von Gymnasiasten) erwarten!
    Peace

  • Nicht "Pflichtbesuche mit der Schule im Theater sollten verboten werden", sondern unvorbereitete "Pflichtbesuche mit der Schule im Theater sollten verboten werden". Wenn ein Schüler nicht weiß wie er mit modernen (oder auch klassischen) Theater- und Inszenierungs-, soie auch Dramenformen umzugehen hat, die nicht in der Schule und im DS-/Deutschuntericht vermittelt werdebn, dann braucht es einen vorbereitenden Worskhop oder eine Einfühung durch einen Theaterpädagogen des entsprechenden Theaters der das Stück begleitet und die "uninteressierten" Schüler begeistern kann, und ihnen vermittelt was es heißt, das "zu sehende" zu verstehen.
    Das muss der Weg sein; nicht den Besuch im Theater abschaffen, sondern veraltete, unbegleitende Wege die manch (Schul-)Pädagoge vertritt bzw. bestreitet.

    PS.: Und natürlich Respekt vor dem Künstler - und dem "Theaterbetrieb". (Danke dafür!)

  • Ignorante, einfältige junge Zuschauer müssen wahre Künstler verkraften können.Bzw. Wahre Künstler müssen ignorante, einfältige junge Zuschauer verkraften können! - Das härtet ab! Und einen seelischen Schaden tragen die Finger lackierte, emotional behinderten "Smart-phone" Junkies davon bestimmt auch nicht. Oder? Wo nichts ist, kann auch nichts zerstört werden.
    Abgesehen davon: Vielleicht dringt bei der einen, oder dem anderem penetranten, verschminkten "Freundschafts-Suchenden" ein Funken von Empathie durch. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt! ;-)

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