Meinung

Was macht man nur, wenn die Mutter einer Klassenkameradin stirbt?

Wir sind alle nicht so sicher, was wir machen sollen, wenn sie wieder in die Schule kommt, aber wir glauben, es ist das Beste, erst mal Normalität zu bewahren (so weit das möglich ist...). SIe ist leider nicht so der Typ, der über so was reden kann... Habt ihr so was schon mal erlebt? Wie habt ihr euch verhalten?

22. April 2010 - 16:26
von SPIESSER-Autorin Jule H..
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Jule H. Offline
Beigetreten: 20.01.2010

Wir sind alle nicht so sicher, was wir machen sollen, wenn sie wieder in die Schule kommt, aber wir glauben, es ist das Beste, erst mal Normalität zu bewahren (so weit das möglich ist...). SIe ist leider nicht so der Typ, der über so was reden kann...
Habt ihr so was schon mal erlebt? Wie habt ihr euch verhalten?

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Kommentare

16 Kommentare
  • Ich denke es wäre gut, ihr das Gefühl zu geben, dass ihre Freunde für sie da ist. Wenn sie reden möchte, wird sie das wohl eher später machen, bis sie selbst erst versucht, damit umzugehen. Vielleicht braucht sie erst etwas Zeit für sich, dieses Ereignis selbst zu verkraften, dennoch wäre etwas "Rückendeckung" gut.
    Bei mir in der 6. klasse ist der Vater einer guten Freundin bei einem Flugzeugabsturz gestorben. Sie hat es von der Schulleitung erfahren...und wir haben alle daneben gestanden. Was wir gemacht haben, war einfach sie zu trösten aber nicht mit Worten wie "Es wird alles wieder gut."Wir haben auch versucht sie abzulenken mit Dingen, die sie mochte.Sowas kann es nur noch schlimmer machen =/. Aber mit Verdrängen würde es bei solchen Ereignissen auch nicht besser. Ein Gefühl von Sicherheit sollte da sein, aber klar ist,dass erst ihre Freunde erst mal sich um sie kümmern.
    Wie schon voher Momo gesagt hat, wird es nicht sehr viel bringen, wenn Leute sie trösten, die sonst nichts mit ihr zu tun haben.
    Die Leute, die sie am meisten mag, sollten in ihrer Nähe und für sie da sein, weil man als Betroffene/r Angst hat, mehr zu verlieren.

  • Vielen Dank...
    Habe trotzdem ziemlich Schiss davor, wenn sie wieder in die Schule kommt. Aber irgendwie scheint sich unsere Schule (wenn sie auch in anderen Punkten ziemliche Durchhänger hat) das ziemlich zu Herzen zu nehmen. Wir haben jetzt Montag eine "Inforveranstaltung" In der wir halt darüber sprechen sollen... Mal sehen was draus wird.
    Ist schon schockierend, wenn das Thema Tod der Eltern, das für uns eigentlich noch soo fern war, plötzlich solche Bedeutung erlangt.

  • bei uns in der klasse ist auch mal die mutter von einem klassenkameraden gestorben... ich glaube die person sollte selber entscheiden ob sie darüber reden will. sonst ist ablenkung ganz gut...

  • Ist shcon klar, dass das mit der Sofortwirkung nicht kleppt bzw. man diese nicht sofort äußerlich irgendwie erkennen kann und so... Außer vielleicht durch ein "danke" oder so..

  • Man kann sein Beileid aussprechen, aber dann ist es auch okay, helfen kann man eh nicht sofort, ihr werdet keine Sofortwirkung sehen, vergesst es...da hilft nicht reden, ablenken oder sonstiges, wenn man kann, kann mana uch Trost spenden, aber nichts lostreten, wenn man es selbst nicht auffangen kann

  • jep. ich stimm momo zu. auf jeden fall sollte falls jemand was dazu sagen will jemand machen der der person nahe stand oder eben der der ihr am nächsten steht auch wenn es keine "abfs" sind sonst kommt man sich verdammt verarscht vor und entwickelt einen hass auf die attraktionsgeilen mäuler die nur ankommen weil was schimmes passiert ist! brief find ich auch gut!

  • ist falsch, einen auf best friends zu machen, wenn man vorher shcon nichts mit der person zu tun hatte

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