Frage der Woche

Postbotenseelsorge an der Tür – eine gute Idee?

09. April 2018 - 13:43
von SPIESSER-Redakteurin Onlineredaktion.
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Onlineredaktion Online
Beigetreten: 25.04.2009

Letzte Woche haben wir euch gefragt, wie wichtig euch der Schutz eurer Privatsphäre ist. Die Hälfte der SPIESSER-Abstimmer prüft regelmäßig ihre Privatsphäre-Einstellungen, um sicherzugehen, dass nur Freunde sehen können, was ihr so postet. Schlappe 30% haben nichts zu verbergen und teilen gerne ihre Urlaubsbilder. 15% von euch haben auf ihre Eltern gehört und sich von allen Social Media Plattformen abgemeldet. Für 5% der SPIESSER ist das Thema abgehakt, weil sie eh nicht mit ihrem echten Namen im Internet surfen.

Von Privatsphäre und Anonymität gibt es außerhalb der digitalen Welt ja eigentlich genug. Gerade die ältere Generation zieht sich deshalb schneller zurück. Bremen möchte mit einem Pilotprojekt Senioren in ihrer Selbstständigkeit unterstützen und schickt ab Juli Postboten von Tür zu Tür, um nach dem Rechten zu sehen. Auch Dienstleistungen wie ein Bargeldlieferservice sind in diesem Pilotprojekt für die Senioren enthalten. Weitere Hilfsangebote werden mit der Sparkasse und der AOK ausgearbeitet. Wäre eurer Oma damit geholfen? Würden eure Opis solche Dienstleistungen in Anspruch nehmen?

Wir fragen euch: Ist Postbotenseelsorge eine gute Idee?

Absoluter Blödsinn! Dann sollen lieber neue Arbeitsplätze geschaffen werden und Leute extra ausgebildet werden!
Alles schön und gut, aber wollen das die Postboten überhaupt? Ich frage mich, ob die genug Einfühlungsvermögen für diese Art von Job haben?
Meine Familie wohnt in einer anderen Stadt als meine Großeltern, deshalb können wir nicht viel helfen. Das Projekt wäre eine gute Hilfestellung für sie.
Mein/e Omi/Opi kommt auch wunderbar alleine klar. Wenn das andere wollen, habe ich nichts dagegen.

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