Frage der Woche

Wie positioniert ihr euch gegen rechts?

03. September 2018 - 17:09
von SPIESSER-Redakteurin Onlineredaktion.
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Beigetreten: 25.04.2009

Kriegsführung ohne den direkten Einsatz von Menschen – Was haltet ihr davon? Das wollten wir letzte Woche von euch wissen und sind dabei auf ganze 50 Prozent von euch gestoßen, die dem Ganzen aber auch gar nichts Positives abgewinnen können und das für „die schlechteste Idee seit Langem“ halten. Es folgen weitere 25 Prozent, die ebenfalls wenig begeistert und mit viel Resignation meinen: „Das ist die Zukunft. Egal, was wir davon halten, es wird kommen. Die KIs werden aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken sein. Auch nicht beim Militär.“ 18 Prozent von euch verweisen auf die bedachte Nutzung solcher Technologien, denn für euch gilt: „Theoretisch gut, solange die Technologie in den richtigen Händen liegt.“ Lediglich sechs Prozent der SPIESSER-Community erkennt auch Vorteile: „Weniger Menschen sterben, da weniger Menschen am Kampf beteiligt sind.“

Von einem düsteren Thema zum anderen: Chemnitz. Unter den Augen Marx‘ fliegen Flaschen, werden Parolen skandiert, der Hitlergruß gezeigt, Journalisten und Medienvertreter angegriffen, Menschen gejagt und geschlagen. Heute findet nun die Reaktion mit großen Namen statt – Die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet, Kraftklub, K.I.Z, Marteria & Casper, Nura und Trettmann geben ein Konzert gegen rechtsradikale Gewalt unter dem #wirsindmehr. Zehntausende werden erwartet.

Unsere Frage der Woche: Wie positioniert ihr euch gegen rechts?

 

Mein Standpunkt ist mir klar, ich muss ihn aber nicht aller Welt aufdrücken.
Ich scheue keine Diskussion mit Verwandten, Freunden oder Kollegen. Nur der direkte Austausch kann nachhaltig sein.
Ich ändere mein Profilbild, teile Tweets und Posts - Meinungsbildung geschieht heute online.
Ich hinterfrage, aus welchen Gründen Leute rechts werden, und Migranten als Schuldige für ihre Armut ansehen
Ich organisiere oder unterstütze in meinem Viertel/ in meiner Stadt Projekte, die den Austausch zwischen Einheimischen und Zugezogenen ermöglichen.
Ich bin bei jeder Gegendemo vor Ort.

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