Finaler Tag für die Casemodder

 
22.08.2009 - 10:43
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Der letzte Tag bricht für unsere Casemodder an. Knappe sechs Stunden verbleiben, als wir sie das erste Mal besuchen. 

 

Heute arbeiten einmal beide Teammitglieder an dem Tower.
Alex bastelt am Innenleben des PCs während Jens mit Feuer spielt. Ein brennendes Feuerzeug in der Hand, schmilzt er Kabelabdeckung an die blank liegenden Drähte. Endlich Action, endlich Spannung!
Aber die dauert nur eine Minute. Dafür sieht der PC mittlerweile schon ziemlich heiß aus.
Jens sieht uns und kommt an die Plexiglasscheibe. „Genau dafür haben wir die Scheibe. Damit der Sabber nicht hineintropft!“, erklärt er großspurig.

Na Herr Großmaul, wie ist denn nun die Lage?
„Wir haben nur noch kleinere Arbeiten zu verrichten.“, meint er weiter und erzählt noch von einer Glasscherbe die er sich heute in die Hand gerammt hat. „Alles halb so wild.“
Alex meint noch, dass der Rost den sie auf einigen Teilen angesetzt haben, auch ganz gut „gedeiht“.
Schlussendlich werden sie aber doch noch ein wenig klein laut und meinen, dass sie die restlichen Stunden sicher noch gut ausfüllen können... Das wars dann wohl mit der Entspanntheit.
Und wirklich, am Abend sieht man den Stress in ihren Gesichtern. Die Uhr zeigt noch fünf Sekunden, dann reißen sie die Arme hoch und jubeln. Endlich fertig. Einige  Minuten später haben sie Zeit für ein Interview.

Deutsche Casemod Meisterschaft
Was ist das überhaupt genau?
Internetauftritt des Teams
Ist es am Ende noch eng geworden?

Jens: „Ja, in der Tat. Wir hatten ein großes Problem mit den LEDs: Als wir sie angeschlossen haben, flogen sie uns um die Ohren. Zum Glück hatten wir vorgesorgt und somit Nachschub griffbereit.
Dennoch musste wir improvisieren und noch einmal komplett umdenken und das etwa fünf Minuten vor dem Ende.
Alex hat wie ein Weltmeister gelötet und ich habe versucht mit Kleber die Lötstellen zu isolieren.“

Wie schätzt ihr eure Chancen zu Gewinnen ein?

Jens: „Der zweite Platz sollte schon drin sein. Erster wäre auch ganz toll, aber Zweiter ist schon ok.“

Alex: „Zum Schluss ist es verflucht eng geworden, eben wegen der LEDs.  Alle Kabel mussten aufgemacht und neu verlötet werden. Zehn Sekunden vor Schluss ging noch eine sehr wichtige Schraube verloren. Wir haben den Boden abgesucht, sie gefunden, eingedreht und sind dann fünf Sekunden vor Schluss fertig geworden.
Da es nur vier Teilnehmer gibt, werden wir auf jeden Fall unter den besten  fünf sein.  (lacht)
Die anderen Cases sind komplett anders, somit ist es schwer zu vergleichen. Unser Konzept scheint am modernsten zu sein, schlicht und zeitlos. Da wir relativ sauber gearbeitet haben, schätze ich unsere Chancen sehr hoch ein. Die Lackierung in zwei Schichten wird hoffentlich viele Punkte einbringen, was auch auf die einzige Wasserkühlung in dem Wettbewerb zutreffen sollte.“

Wie war der Rest des heutigen Tages für euch?

Jens: „Eigentlich ganz gut, neben dem zuvor genannten Problem, haben uns einige Kleinigkeiten aufgehalten, wodurch es am Ende eben sehr eng wurde.“

Alex:  „Auf jeden Fall werden wir nach dem Wettbewerb an diesem Case weiterarbeiten und dafür sorgen, dass das Innenleben funktioniert. Neue LEDs sind auch schon geplant, sowie ein neuer Schlauch, da dieser hier zum Abreißen neigt.  Zusammenfassend gilt zu den 24 Stunden zu sagen, dass es ein echt geiler Job war und beim nächsten 24 Stunden Live Modding sind wir so gut wie dabei.“

Wie ist es mit dem Hören? Es ist heute sehr viel lauter hier bei dir am Stand.

Jens: „Ach, das macht uns nichts aus.“

Kannst du ein Fazit aus eurer Live-Modding-Aktion ziehen?

Jens: „Es macht viel Spaß bei so etwas mitzumachen, obwohl es am Schluss doch ein wenig stressig wurde.“

Was macht ihr in den letzten beiden Tagen, der Messe?

Jens: „Die nächsten Tage werden wir unsere anderen Werke ausstellen. Alles was wir gebaut haben, wird hier präsentiert. Und am Sonntag gibt es für die vier Kategorien eine Bewertung,.Da ist dann auch die Siegerehrung um 16 Uhr glaube ich.“

Und irgendetwas mit der Messe?

Jens: „Wir werden uns auf jeden Fall die Konkurrenz vornehmen und sehen was die so geschafft haben.“

Das war jetzt zwar keine Antwort auf meine Frage, aber er ist auch gerade noch ganz benommen von der Fertigstellung ihres Werkes.

Bewertet nur die Jury oder bewertet auch das Publikum?

Jens: „Es gibt vier Kategorien, die die Jury bewertet: Casemod, also zum Beispiel unseren grünen Schützling (Umbau), Casecons, also zum Beispiel unseren Stamm (Eigenkonstruktionen), CE-Mods, also eine kleinere Geschichte (modifizierte Unterhaltungselektronik, Radio etc.) und das 24-Stunden Live modding.

Dazu kommt die Zuschauerbewertung. Das bedeutet, dass wir im besten Fall 5-facher deutscher Meister sein werden.“

 

Am Ende bleibt ein Fazit für uns.
Team alphacool hatte trotz großzügigem Zeitplan am Ende doch noch mit Hektik zu kämpfen.  Nach den drei Tagen lässt sich über Casemodder sagen, dass sie trotz des hohen Geräuschpegels unter den Augen der Messebesucher saubere Arbeit geleistet und die Ruhe bis zum Schluss nicht verloren haben. Stehts begeneten sie uns entspannt und hatten sichtlich Spaß unsere Fragen zu beantworten. Nur das Konzept der Wettbewerbsleitung hätte unserer Meinung nach, für ein wenig mehr Spannung sorgen können.

 

Michael und Holm auf der gamescom. Mehr davon hier

Kommentare

Bild von Michael Hochreiter

Fehlär!

1. Die erste Frage ist nicht fettgedruckt.
2. Da steht der falsche Autor!

Anonsten ein großartiger Text. Der Autor verdient eine Gehaltserhöhung!

MfG Michael

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Beigetreten: 25.04.2009
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