Talente gesucht!
Die Deutsche Telekom hat die Un-Konferenzen „Technology meets Talent“ ins Leben gerufen, eine Veranstaltungsreihe, bei der junge Technik-Interessierte mit erfahrenen Experten zusammenarbeiten. SPIESSER.de-Autorin Katrin hat sich auf einer dieser Konferenzen umgesehen.
„Eigentlich wollte ich früher auf keinen Fall Informatik machen!“ Heute studiert der 24-jährige Sascha schon im neunten Semester an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Marianne ist eine seiner Kommilitoninnen. „Als ich mich nach der Schule entscheiden musste, wie es weitergehen soll, habe ich schnell gemerkt, dass mich das Fach interessiert. Ich mag es, Sachen zu gestalten, Ideen und Projekte umzusetzen, Software zu entwickeln – einfach etwas neues zu machen.“
Die 23-Jährige erzählt, dass sie sich schon mit 13 Jahren aus Langeweile das Programmieren beigebracht zu hat. In der Schule verbrachte sie ihre freie Zeit im Computerraum und baute das Computernetzwerk mit aus. Heute ist Marianne neben ihrem Studium Mentorin in einem MINT-Projekt - www.cybermentor.de - das Mädchen die Möglichkeit bietet, sich mit anderen Mathematik-, Informatik- oder Technikinteressierten auszutauschen.
Wer bin ich?
Marianne und Sascha sind heute Teilnehmer bei einer Diskussion über Datenschutz im Web 2.0. Die These der Debattierrunde: „Google weiß mehr über mich als ich selbst“. Die Stühle an den u-förmig angeordneten Tischen sind alle besetzt. Schnell einigen sich die Teilnehmer auf das Hauptproblem: Ich gebe im Internet Dinge über mich preis und vergesse es schnell wieder. Aber im Web ist alles zu jeder Zeit verfügbar – auch wenn man es nicht mehr auf der ersten Seite von google findet. Marianne bemerkt: „Was passiert, wenn ich mich versichern lassen will und die Versicherung aber weiß, dass ich vor einem Jahr öfter nach einer schweren Krankheit gegoogelt habe? Können die mir dann einen höheren Satz berechnen?“
Auch Datenschutz war ein Diskussionsthema auf der "Unkonfernz" Foto: Wolfram ScheibleDas Thema Datenschutz ist ein zweischneidiges Schwert: Wen man bestimmte Dienste nutzen will, zum Beispiel das Shoppingportal amazon, muss man seine Daten angeben. So kann man sich gar nicht dagegen wehren, mit der Zeit zum gläsernen Nutzer zu werden und am Ende einen unüberwindaren Haufen Werbung im Mailpostfach zu haben.
Die Diskussionsrunde kommt zu ersten Ergebnissen: Es müsste eindeutig gekennzeichnet werden, für was die eigenen Daten verwendet werden. Außerdem sollen Informationen, die man löscht auch wirklich aus dem Internet entfernt werden und nicht noch irgendwo auf dem Server verbleiben.
Trends und Problemlösungen aufspüren
Es sind Veranstaltungen wie diese, die es der Deutschen Telekom ermöglichen neue Trends und Problemlösungen aufzuspüren. Ideen mit Potential sollen dann zusammen mit externen Talenten und Experten weiterentwickelt werden. „Wir möchten den Kontakt zu jungen Talenten suchen, die Spezialisten auf ihrem Gebiet sind“, erklärt Christian Fischer, Unternehmenssprecher für den Vorstandsbereich Personal der Telekom.
Allerlei Neues war zu entdecken...Foto: Wolfram ScheibleWarum Technik immer mehr junge Leute begeistert, auch Mädchen, erklärt Udo Harbers, regionaler Sprecher der Telekom für den Süden Deutschlands: „Die jungen Leute sind mit Technik aufgewachsen. Für sie ist es ganz selbstverständlich, Technik zu brauchen und anzuwenden.“ Gute Aussichten also für die Telekom, in Zukunft mit vielen begabten Talenten zusammenarbeiten zu können.
Das war nicht die letzte "Un-Konferenz"! Nächstes Jahr habt Ihr am 25. Februar in 25. Februar in Berlin und am 22. April in Bonn die Chance dabeizusein, wenn neue innoative Ideen geschmiedet und vorgestellt werden.
Dieser Text entstand in Zusammenarbeit mit der Initative "MINT-Zukunft schaffen".
mich intr das sehr aber ich
mich intr das sehr aber ich mache zu wennig dafuer das ich es richtig kann...könnt ihr mit tipps geben?
ich wuerde gerne einsteigen wenn ich mit der schule vertig bin!!!!lg
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