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Jemand hat gerade nach "Roche" gesucht

Studentenkoks: Lernen auf Ritalin

Von: Coline
 
27.12.2010 - 11:37
Facebook:

Eigentlich ist Ritalin ein Medikament, das bei der Behandlung von ADS eingesetzt wird. Warum es aber immer mehr zum Studentenkokain wird, könnt ihr hier im Video sehen.

Spätestens seit der Bologna-Reform fühlen sich Studenten unter Leistungsdruck gesetzt.

Ritalin ist der bekannteste Handelsname für Methylphenidat. Es wurde für den Einsatz in der Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms entwickelt.

Man kann sich Stunden auf eine Sache konzentrieren und durchlernen, ohne sich ablenken zu lassen. Darum greifen auch immer mehr Studenten auf Ritalin zurück. Was sich nach verlockendem Lernhelfer anhört, steht aber im Betäubungsmittelgesetz.

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Studentenkoks.

Ein Film von Juliane Jablonski, Juliane Schmidt und Julian Moritz.

Den ganze Beitrag und andere Magazinsendungen sind bei Xen.on Television Campus entstanden und könnt ihr hier anschauen: www.xenonline.de.

Xen.on sucht Praktikanten

Das Berliner Ausbildungsfernsehen wird von der Electronic Media School (ems) Potsdam-Babelsberg getragen. In einem jungen Team werden zweiwöchentlich Magazin-Sendungen produziert, die junge, frische und außergewöhnliche Ideen thematisieren.
Wer schon immer Fernsehen machen wollte – egal, ob mit oder ohne Vorkenntnisse, konventionell oder für das Internet, redaktionell oder technisch versiert – der kann das Xen.on-Team durch Mitarbeit unterstützen. Meldet euch bei info@xenonline.de.

 

Mehr Videos von Xen.on

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit www.xenonline.de.

Kommentare

Bild von HoDa

Kein wunder, dass bei dem

Kein wunder, dass bei dem Druck, der uns jungen Menschen gemacht wird ("Sie muessen Ihr Leben lang flexibel sein"), Auswege aus dem Stress gesucht werden!
Wenn Das so weiter geht, wird eine ganze Generation verrecken.
Ich persoenlich hatte mir auch schon ueberlegt, auf Koks zur Schgule zu gehen.
Jetzt habe ich sie abgebrochen.

25 Prozent der amerikanischen College Stundenten nehmen Ritalin- schoen, aber was ist mit den Studenten in Duetschland?!

PS: Nimm es mir bitte nicht uebel, aber: Warum klingt diese weibliche Stimme gelangweilt beim kommentieren?!

Bild von scherbe

damit wäre also die frage

damit wäre also die frage geklärt, warum ich immer so schlecht im auswendiglernen bin - eindeutig zu wenig ritalin. da es mich aber bereits nach einer drogenfreien klausurphase wegen all dem stress regelmäßig gesundheitlich ausknockt, weiß ich wohl, dass ich NIEMALS so ein zeugs nehmen würde, um meinen körper NOCH länger auf hochtouren laufen zu lassen. bei all dem informationsüberfluss, der täglich auf uns einströmt, muss es auch mal ruhephasen geben. sonst winken burnout, bluthochdruck und psychose schon viel früher. achja, ich müsste auch mal an meiner hausarbeit weiterschreiben.

Bild von little sunshine

aber was will man machen...

entweder hält man mit den anderen mit oder man bleibt auf der strecke.
Klingt zwar hart ist aber so.
Und wenn wenn die anderen Ritalin nehmen muss man es auch nehmen um mit halten zu können.
Das ist ein Teufelskreis den man nur schwer durch brechen kann.
Man muss sich halt entscheiden zwischen einem Drogenfreien Leben, dafür aber nicht an der Spitze oder einem Leben mit Drogen und dem entsprechenden Erfolg.
Man ganz ehrlich, was ist das bitte schön für eine kranke Gesellschaft.

Bild von HoDa

Mal ganz ehrlich: Die

Mal ganz ehrlich:

Die Gesellschaft ist nicht krank, sie wird krank gemacht, denn sie muss nichts als Leistung bringen,. sie steht unter Druck, im Konkurrenzkampf.
Wenn wir aufmucken (Demos etc.) dann genau aus diesem Grund: wir werden im Schul- und UniSystem zu hörigen Arbeitseseln erzogen!

Da wir aber nicht aufhören können zu konkurrieren, denn das System lässt einzelne Aussätzige nicht zu, müssen wir uns, wenn auch nur trotzig, fügen.
"Einfach entscheiden" kann man sich nicht so einfach, bestimmt nicht.