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Socialvernetzwerkungsdings
Nix verpassen
Pleite oder was?
Gähnende Leere im Portemonnaie? Womit soll denn dann die Studienreise nach England und die erste Wohnungseinrichtung bezahlt werden? Das fragte sich SPIESSER-Autorin Jaqueline und hat sich auf die Suche nach einem passenden Nebenjob gemacht.
Das Praktikumsgehalt der letzten Monate hat gerade so zum Leben gereicht, das Angesparte wurde für einen Urlaub nach Frankreich ausgegeben, aber schon stehen schon die nächsten Dinge an, die finanziert werden wollen. Konto und Portemonnaie sind entsetzlich geschrumpft und müssen aufgefüllt werden. Es nützt alles nix: Ein Nebenjob muss her.
Welcher Job passt zu mir?
Langsam ist jedoch die Zeit für die Wintersemesterferien der Studenten angerückt und ich bin nicht mehr die einzige, die nach einem kleinen Nebenverdienst in der freien Zeit sucht. An die Supermarktkasse gehe ich nur, wenn ich absolut nichts anderes finde. Und auch Zeitungen austragen lohnt sich nicht so wirklich. Ich brauche einen Job, bei dem ich sofort loslegen kann und bei dem ich genau sehe, wie viel ich verdiene.
Vielversprechende „Büroarbeiten“, die von zu Hause erledigt werden können, werden in sämtlichen Jobbörsen hoch angepriesen. Doch das erscheint mir alles etwas dubios. Ich möchte lieber ehrliche, sichtbare Arbeit erledigen. Reisejournalist oder Teamleiter auf Sommerreisen wäre auch super, aber bis zum Sommer ist es noch ewig hin. Gerade jetzt, wo der Winter noch einmal zurück kommt.
Wo Cindy aus Marzahn, Liszt und Michael Jackson aufeinander treffen
All mein Suchen in Internetbörsen bringt mich nicht weiter. Doch ich habe noch ein Ass im Ärmel. Eine ehemalige Schulkameradin, die in Veranstaltungshallen als Hostess und an der Garderobe arbeitet, kann mir vielleicht weiter helfen. Einen hübschen Anzug tragen, bei Veranstaltungen ab und an mal mit zusehen und fast immer in den Abendstunden – das wär doch was für mich.

Viel verrät sie mir nicht über das Unternehmen und was man so verdient, stattdessen schickt sie mich sogleich an das zuständige Büro weiter. Was soll ich denen denn jetzt sagen? Habt ihr einen Job für mich? Ein bisschen unbeholfen stelle ich mir vor und erbitte ein paar nähere Informationen. Die bekomme ich sofort – und einen Arbeitsvertrag gleich dazu. Wow. Ging ja ganz schön schnell.
Zwei Tage später stehe ich das erste Mal in der nächsten Messehalle und darf die Garderobe der Gäste verstauen. Heute trifft Cindy aus Marzahn auf, morgen werde ich die Klänge von Liszt und Bach durch die Wände hören. Und bei dem Musical „Thriller“ durfte ich sogar mal einen Blick hinein werfen. Das Geld landet erst nächsten Monat auf dem Konto, aber ich freue mich schon jetzt über einen wunderbaren Nebenjob.
Fotograf Vorschaubild: Jaqueline Schulz
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Kommentare
Hey, das klingt ja
Hey, das klingt ja cool!
Sollte ich mich vielleicht auch mal näher drüber informieren :D
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