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flightradar24.com

Auf flightradar24.com kann man ganz einfach Verwandte, Bekannte oder auch Unbekannte auf ihren Flügen begleiten, ohne selber im Flugzeug zu sitzen. Wie das Ganze funktioniert und was ihr noch alles auf der Seite entdecken könnt, erzählt euch SPIESSER-Praktikant Fabian.

14. Oktober 2015 - 15:15
SPIESSER-Autor Wolfanoro.
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Wolfanoro Offline
Beigetreten: 02.09.2015

Was erwartet dich?

Du fragst dich, was da oben gerade für ein Flugzeug vorbei schwebt oder zu wem dieser Helikopter da gehört? Das ist jetzt kein Problem mehr. Der flightradar24 verrät dir, wo gerade welches Flugzeug fliegt. Doch das ist noch lange nicht alles! Auch Geschwindigkeit, Flughöhe, Start- und Ankunftszeiten sind kein Problem für  den Radar. Falls du das Ganze aber nicht im Browser, sondern als App sehen willst, kannst du dir das Tool auch wahlweise für iOS, Android, Windows Phone, Windows 8 oder Mac herunterladen. Wen das interessiert, der kann hier auf jeden Fall, seinen Wissensstand up to date halten, denn vom kleinen Rundflughubschrauber über Privatjet bis zum riesigen Airbus ist alles zu sehen.


Auf den ersten Blick recht wirr. Aber diese vielen
gelben Punkte sind tatsächlich alles Flugzeuge.
Foto: Screenshot, flightradar24.com
Was steckt dahinter?

Das eigentliche Hobbyprojekt von flightradar24, sollte bewirken, dass Leute die Flüge von ihrer Familie, ihren Freunden oder anderen Personen am Computer begleiten können. Das Projekt war dann so gefragt, das sich inzwischen ein ganzes Unternehmen darum gebildet hat, das fast alle Flüge auf der Welt erfasst und sogar die wichtigsten Daten dazu parat hat.

Was findest du dort?

Auf der Startseite findest du erst einmal eine unübersichtliche Weltkarte, mit der du fast nichts anfangen kannst. Doch wenn du genau hinschaust, siehst du ganz viele orangene und gelbe Flugzeuge. All diese Flugzeuge sind gerade auf der Welt unterwegs – ohne Witz! Durch die Zoomfunktion mit dem Mausrad kannst du dann auch auf einzelne Flugzeuge schauen.

Durch einen Klick auf ein Flugzeug deiner Wahl erscheint am linken Bildschirmrand ein blau-weißes Feld, in dem einige Eckdaten angezeigt werden, wie die Flugstrecke, die Flugzeit, die Flughöhe, das Flugtempo und noch vieles mehr. Schon an der Flugzeuggröße auf der Karte erkennst du, ob es sich um ein großes Langstreckenflugzeug, oder doch eher einen Privatjet handelt. Wenn du das Prinzip der Seite verstanden hast, kannst du viel Spaß damit haben – manchmal sind sogar einige Flughafenfahrzeuge auf der Karte markiert.

Was nusst du mitbringen?

Eigentlich gar nichts, außer vielleicht ein paar Englischkenntnisse und ein bisschen Interesse für das Thema. Wenn das alles vorhanden ist und vielleicht noch ein Freund daneben sitzt, könnt ihr sogar Flugstreckenraten spielen. Das geht dann so: Ihr sucht euch ein Flugzeug aus, dürft es aber noch nicht anklicken und jeder von euch muss sagen, was er denkt, was das für ein Flugzeug ist, von wo es kommt und wo es hinfliegt. Dann nachsehen und Punkte sammeln. Ganz nebenbei lernt ihr noch etwas Topographie und was es so für Fluggesellschaften sowie Flugzeuge gibt.


Du willst wissen, wohin eins der Flugzeuge gerade
unterwegs ist? Einfach anklicken und schon
öffnen sich links einige Eckdaten.
Foto: Screenshot, flightradar24.com
Wo ist der Haken?

Der einzige Haken ist, dass die Website auf „Fachenglisch“ geschrieben ist und der ganze Text dadurch eher unverständlich ist – wenn das Ganze aber einmal übersetzt wurde, klappt das alles tadellos. Ansonsten ist da nirgendwo ein Haken dran.

Wie lange bleibst du?

Je nach Interesse und Spaßfaktor mit der Seite, kannst du durchaus lange Zeit darauf verbringen. Den ganzen Tag aber dann sicher doch nicht. Spätestens nach einer Stunde habt ihr so ein Fernweh, dass ihr euch ablenken müsst – oder eure nächste Reise bucht.

Was erzählst du am nächsten Tag deinen Freunden?

Die großen Pläne für die nächste Reise – mit Airline, Flugzeug, Start- und Zielflughafen.

Wohin ziehst du weiter?

Wenn einen der Flugzeugwahn gepackt hat, dann direkt zum nächstgelegenen Flughafen, um die Flugzeuge mal in echt zu beobachten.

Text: Fabian Schumann
Teaser-Bild:
Claudia Wehner

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