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Matthias Schweighöfer auf Tour - ich bin enttäuscht!

Am Freitag war es so weit, Matthias Schweighöfer präsentierte seinen neuen Film "What a Man" in Chemnitz. Ich als langjähriger Fan hatte mir natürlich schon eine Woche vorher Karten gekauft. Bitte versteht mich nicht falsch, ich gehöre nicht zu der Gruppe Mädchen, die dort hingehen, weil ich ihn gutaussehend finde, ein Foto mit ihm will, was ich dann bei Facebook als Profilbild hochlade und dauernd "Matthias" schrei. Nein, ich wollte ihn einfach nur mal live sehen, ganz einfach, weil ich ihn als Schauspieler sehr kompetent finde.

29. August 2011 - 20:18
von SPIESSER-Autorin Leben.
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Leben Offline
Beigetreten: 04.05.2010

Am Freitag war es so weit, Matthias Schweighöfer präsentierte seinen neuen Film "What a Man" in Chemnitz. Ich als langjähriger Fan hatte mir natürlich schon eine Woche vorher Karten gekauft. Bitte versteht mich nicht falsch, ich gehöre nicht zu der Gruppe Mädchen, die dort hingehen, weil ich ihn gutaussehend finde, ein Foto mit ihm will, was ich dann bei Facebook als Profilbild hochlade und dauernd "Matthias" schrei. Nein, ich wollte ihn einfach nur mal live sehen, ganz einfach, weil ich ihn als Schauspieler sehr kompetent finde. Und das nicht in solchen weichen Rollen, sondern in Rollen wie in "Kammerflimmern", "Der rote Baron" oder in der Rolle des Marcel Reich-Ranicki ...
Und dann gehe ich in das Kino und bin umgeben von vielen vielen kleinen Tenies, die ihn am liebsten heiraten würden und noch nicht mal halb so alt sind wie er, wobei sie auch ganz vergessen, dass er eine langjährige Beziehung hat und Vater geworden ist ... Jedenfalls blieb auch Matthias Schweighöfer wie dann auch ich von der Teeniemasse fern, Autogrammkarten gab es nur für ganz wenige, nämlich die, die schon Stunden eher da waren. Vor dem Film gab es dann noch ein paar Fragen, die er beantwortet hat. Das ganze fand ich sehr symphatisch, weil er oft versucht hat von den eigentlichen Standardfragen abzulenken, das hat gezeigt, dass auch er nur ein Mensch aus Fleisch und Blut wie wir alle ist. Doch so im Ganzen, waren das vielleicht 10 Minuten, die er dann im Kino war, und dann ging es schon weiter ...
Weiter mit dem Film: Es ist wirklich so, wie viele sagen, es wirkt, als würde Matthias Schweighöfer in Til Schweigers Fußstapfen treten. Der Film ist modern gemacht, ab und zu Witz und etwas zum Lächeln, aber gesamt ist er ziemlich enfach gestrickt, eine einfache Geschichte, sie und er - beste Freunde - verlieben sich nach gescheiterten Beziehungen ineinander und wissen nicht, wie sie sich das sagen sollen. Ob er mir gefällt weiß ich nicht, aber enttäuscht war ich schon, es ist einfach nichts Neues.
Was am Ende des Freitags blieb, war die Hoffnung, dass Matthias Schweighöfer nicht nur noch solche Filme macht und nur noch solche Rollen spielt, denn er kann wesentlich mehr!

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Kommentare

Drei Kommentare
  • Kammerflimmern kann man mit "What a man" nicht vergleichen. Kammerflimmern ist ein Film, den man vielleicht zwei Mal sehen muss, um wirklich alles zu sehen. Er ist tiefgründig und einfach einer der ergreifensten Filme die ich gesehen habe (nicht ergreifend im Sinne von "Ich weine 120 Minuten bei Titanic durch.", sondern er fordert zum nachdenken auf.)

    Ich finde man sollte diese beiden Filme nicht miteinander vergleichen. Gerade weil Matthias Schweighöfer jetzt (leider) ein...sagen wir mal Teenyidol ist und er von kleinen Mädchen (ok, ich bin auch erst 16, aber habe doch einen gewissen Abstand, auch wenn er mein Lieblingsschauspieler ist.) umschwärmt wurde, hat er vielleicht keinen dramatischen Film gedreht.

    Man kennt das Muster, ja, es ist sehr einfach und irgendwie kennt man auch das Ende schon weit vorher, trotzdem ist es ein gelungener Film, mit toller Besetzung und viel Humor.

  • Naja die erste dreiviertel Stunde ist der Film echt lustig und es wurde viel gelacht im Kino (manche Witze haben sich die Schreiberlinge wohl aus StudiVz-Gruppen geholt, aber okay). Der Film verfällt, dann aber leider in Schema F der Liebeskomödien -_-
    Die Kindheitszenen sind in diesem "Dreilochstuten-Kontrast" gehalten, den ich einfach mal hasse.
    Desweiteren wundere ich mich, ob es in Deutschland überhaupt noch Komparsen gibt, da jede noch so kleine Einzeilersprechrolle mit Nora Tschirner und ähnlichem besetzt wurde.
    Den Film kann man sich ansehen, muss es aber nicht.

  • Ich wollte eigentlich unbedingt ins Kino gehen und den Film mal nicht im Internet gucken. Es schien mir nämlich, als sei der Film sein Geld Wert. (Ich meine: Hallo?! ich gebe ja nicht einfach so unverschämte 8€ für einen schlechten Film aus!)
    Aber gut.. ich schätze jetzt greif ich doch aufs Internet zurück.
    Schade, Matthias, schade schade.

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